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KURZINHALT

Finanzblase und Umschuldungsprogramme, die mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind, findet man nicht nur in der Hochfinanz, sondern auch in der kleinen bayerischen Gemeinde Neufurth. Dort beobachtet jeder den anderen ganz genau, sozialer Neid bestimmt das Leben und letztlich steht allen finanziell das Wasser bis zum Hals.

Der leidenschaftliche Amateurfilmer und letzter Kinosaurier Hans A. Pospiech (GERHARD POLT), der von sich selbst sagt "Zum Genie fehlt mir das Geld!", hält sich nur über Wasser, indem er Weltkriegs-Memorabilien aus dem Nachlass seines Vaters verscherbelt.

Sein größter Konkurrent um den Rang des Filmexperten im örtlichen Amateurfilmclub ist dessen Direktor Nagy (NIKOLAUS PARYLA), im Hauptberuf erfolgloser Immobilienmakler mit missgünstigem Charakter. Treffpunkt des Provinz-Hahnenkampfs ist die Schankwirtschaft von Grete Neuriedl (GISELA SCHNEEBERGER), die mit lauter klammen Kunden auch keinen Blumentopf gewinnen kann. Zu den örtlichen Pleitegeiern gehören: Pospiechs Neffe Alfons (MAXIMILIAN BRÜCKNER), der Musikalien-Händler Fleischbauer (ROBERT MEYER) und Hobbyhistoriker Brunnhuber (OLAF KRÄTKE).

Die Posse beginnt, als Sparkassen-Direktor Faltermeier (MICHAEL OSTROWSKI) ein kreatives Finanzmanöver ersinnt, das seine Bilanzen wieder auf Vordermann bringen soll: Kulturförderung heißt der Trick. Er schreibt einen Filmwettbewerb aus, wobei der Sieger für ihn schon feststeht: der mit dem größten Schuldenberg, also Pospiech. In Faltermeyers Augen ein pekuniärer Tiefseetaucher� ohne Atemgerät. Nur Pospiech sieht endlich seine große Chance, Filmgeschichte zu schreiben. Und die will er sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Film über Adolf Hitler als Privatmensch - da ist der persönliche Untergang gleichsam vorprogrammiert.



Zwischen beißender Ironie und melancholischem Witz bietet die österreichisch-deutsche Koproduktion UND ÄKTSCHN! (Regie: Frederick Baker) nicht nur ein Wiedersehen mit Gerhard Polt im Kino, sondern auch eines der schillerndsten Komödien-Ensembles der letzten Jahre: Neben bayerischen Stars wie Gisela Schneeberger (EINE GANZ HEISSE NUMMER) und Maximilian Brückner (RÄUBER KNEISSL, RESTURLAUB) begeistern die österreichischen Größen Robert Meyer (WINTERSCHLÄFER), Michael Ostrowski (SAME SAME BUT DIFFERENT), Nikolaus Paryla (WER'S GLAUBT WIRD SELIG) und Robert Palfrader (DAMPFNUDELBLUES), sowie Olaf Krätke (WICKIE AUF GROSSER FAHRT) und der berühmte Schweizer Kabarettist Viktor Giacobbo. UND ÄKTSCHN! ist eine deutsch-österreichische Co-Produktion der Rat Pack Filmproduktion, Filmbäckerei, B.A. Produktion und VIAFILM in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem ORF (Film/Fernseh-Abkommen). Gefördert wurde der Film vom FilmFernsehFonds Bayern, Österreichischen Filminstitut, Land Salzburg, Deutschen Filmförderfonds, Filmstandort Austria und der Filmförderung des Bundeslandes Salzburg.

VOR DER KAMERA


Gerhard Polt (Hans A. Pospiech)
Gisela Schneeberger (Grete Neuriedl)
Maximilian Brückner (Alfons Pospiech)
Robert Meyer (Günther Fleischbauer)
Michael Ostrowski (Sparkassen-Filialleiter Faltermeier)
Nikolaus Paryla (Nagy)
Olaf Krätke (Brunnhuber)
Viktor Giacobbo (Jean Pierre Biegler)

HINTER DER KAMERA


Frederick Baker (Regie / Drehbuch / Produzent)
Wolfgang Thaler (Bildgestaltung)
Rat Pack Filmproduktion
Filmbäckerei Wien




PRESSESTIMMEN

“UND ÄKTSCHN! ist, nach jahrelanger Pause, wieder ein klassischer Gerhard-Polt-Film, eine bayrisch-bissige Realsatire, mit denkwürdigen Sprüchen, krud-gruseligem Personal, den Leuten aufs Maul gschaut, mal sagenhaft hinterfotzig, mal ausufernd, bayerisches Welttheater – wie im richtigen Leben.”
in münchen

“Wie nebenbei nimmt der Film die ganze pseudoaufklärerische Hitlerei des deutschen Geschichts-TV auf den Arm. Und das wunderbar böse wie komisch!”
MDR Kino Royal

“Wie gewohnt rumpelt der Kabarettist Gerhard Polt durchs Geschehen und verteilt spöttischhintersinnige Spitzen, die nicht selten auf den Kleinbürger im Zuschauer zielen.”
Hamburger Morgenpost

“Bajuwarisch und realsatirisch!”
Trostberger Tagblatt

“UND ÄKTSCHN! ist ein kleiner, aber lupenreiner Edelstein von einem Film: brillant beobachtet, hinreißend gespielt – und von einer unvergleichlichen Hinterfotzigkeit, wie nur Gerhard Polt sie beherrscht.”
Skip – Das Kinomagazin

“Wie immer bei Polt steht die Banalität des Alltags im Vordergrund. Der Film ist keineswegs durchgängig heiter, teilweise sogar traurig und von einer tiefen Melancholie geprägt. Die eisigen Winterbilder, in die die Hanlung eingebettet ist, sind oft zum Frieren schön. Und dazwischen liefert der trotzige Erzhumanist sogar philosophische Denkanstöße.”
TV Spielfilm

“Der Poltsche Sarkasmus macht vor gar nichts halt. ... Brückner und Polt – ein kongeniales Dilettanten-Duo. ... Wenn man Gerhard Polt und Gisela Schneeberger zusammen sieht, weiß man, was man so lange vermisst hat. ... Genau das, was wir an Polt so lieben.”
Sueddeutsche.de

“Polt läuft übellaunig-scharf zu satirischer Hochform auf.”
Focus

“Es ist eine Freude, dem Universalsatiriker Gerhard Polt nach zehn Jahren wieder auf der Leinwand beim Dahinphilosophieren zuzuschauen."
Süddeutsche Zeitung

“Film des Monats!”
Plärrer Nürnberg

“Bayerisch, bissig, bodenlos. ... Zum Schreien komisch. ... Ein Ereignis ist der neue Polt-Film allemal – längst nicht nur für den bayerischen Sprachraum.”
ZDF heute nacht

“Gerhard Polt, der messerscharfe Beobachter des “richtigen” Lebens, hat sich selbst ein würdiges Denkmal gesetzt.”
Blickpunkt:Film

“Die Geschichte von »Und Äktschn!« ist wie zugeschnitten auf Gerhard Polt, den Meister der kleinbürgerlichen Abgründe.”
Samstagsblatt München

“Eine Paraderolle für Gerhard Polt.”
Sat.1 Bayern

“Ein Liebhaberstück für Cineasten und Nostalgiker. ... Entschleunigt, wortwitzig, skurril.”
Süddeutsche Zeitung

“Kein Zweifel, dies ist ein typischer Polt-Film. Trotz aller bizarrer Komik geht es immer wieder um Verlust, Einsamkeit und soziale Missstände, die Polt mit großer Anteilnahme und tiefer Menschenliebe in verschrobene Humor-Miniaturen verpackt. ... Gefühlvolles Kino-Comeback des großen Humor-Melancholikers Gerhard Polt: schräg, hintergründig und auch traurig.”
Cinema

“Polt Fans kommen bei UND ÄKTSCHN! endlich wieder voll auf ihre Kosten. ... Die Mischung aus “Poltschem” Grantlertum, bayerisch-österreichischem Humor und tollen Schauspielern kommt an! ... Doch der Film lebt nicht nur von der skurrilen Handlung, sondern vor allem von seinen Darstellern.”
Hallo München

“Bei einem wie Polt muss man bereits bei der Erscheinung einfach lachen – von diesem Loriot-Effekt können nur wenige Komiker träumen. ... Ein Füllhorn hintersinnig verschrobener Dialoge.”
Doppelpunkt Nürnberg

“In seinem neuen Film rückt Gerhard Polt, der Meister der Alltagssatire, dem Medium Film selbst auf den Leib. ... Mit dem Witz, der eines Woody Allen würdig wäre, gehen Gerhard Polt und sein Regisseur Frederick Baker durch den Film. ... Neben Gerhard Polt brillieren Maximilian Brückner in einer eher ungewohnten Rolle sowie Nikolaus Paryla und die Kabarettistin Gisela Schneeberger.”
epd Film

“Eine Provinzposse mit Kultpotenzial! ... Welch Cast und welch Geschichte, freut Euch drauf!”
Bizz

“Eine Burleske über unseren ohnmächtigen Umgang mit dem Hitler-Trauma.”
Cicero

“Der bierernst dargebrachte Querschläger zu deutschen Anstandsproduktionen bietet schräge Heimatkunde, trifft die Trostlosigkeit und mentale Dumpfheit der Provinz, wo ein Schundfilm-Guerilla frisch von der Leber weg “Aufklärung mit größter Verantwortung” betreibt. Wie der kauzige Dinosaurier Überzeugungsarbeit leistet und mit Freunden das Projekt stemmt, schlägt absurde Volten, entwickelt Gezänk und grobe Schlawinereien, seziert im gemütlichen Ton süffisant Bräsigkeit und Beschränktheitshorizonte. ... Polts Herz schlägt eindeutig für die echten Typen, die das Leben hervorbringt.”
Komm und sieh

“Satire pur! Gnadenlos und bitterböse! Ein Fest für alle Fans von Gerhard Polt!”
Park-Kino

“Grantig und bissig wie immer: Großes Kino-Comeback für Gerhard Polt!”
Bild

“Gerhard Polt zielt mit präzisem Satireblick auf die Krisen deutschen Kleinbürgertums.”
SZ extra

“Sehenswert! ... Der Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie “Der Untergang” nicht mochten.”
Münchener Merkur

“Gerhard Polt spielt mit sichtlichem Vergnügen den grantigen Amateurfilmer Pospiech. ... Eine rundum gelungene Satire! ... Viele Stars, große Bandbreite, jede Menge Ideen – es lohnt sich weiterhin hinzusehen, wenn Filmisches aus Bayern kommt.”
rtv

“Provinzposse mit bissiger Ironie.”
Hörzu

“Das Warten hat ein Ende. Gerhard Polt ist zurück. ... Zum großen Wiedersehen im Kino hat Polt nicht an melancholischem Witz gespart. Vielmehr packt er in seinen Film „Und Äktschn!“ eine Fülle von Szenen mit beißender Ironie.”
Glücksblatt

“Keiner kann so schön granteln und charakterisiert so treffend die kleinbürgerlichen Abgründe. Und das seit 30 Jahren!"
Passauer Woche

“Grimmige Satire von Altmeister Polt – mit dessen großer Partnerin Gisela Schneeberger.”
Xaver

“Lange überfällig!”
Frankfurter Rundschau

“Zehn Jahre mussten seine Fans auf einen neuen Film warten, umso begeisterter der Applaus bei Gerhard Polts neuem Werk.”
Bunte

“Gerhard Polt bleibt sich treu.”
Die Welt

“Diesen Pospiech muss man einfach gern haben. “Ohne Film gäb´s gar keine Realität”, sagt er, “weil die wird nur im Film bewiesen!” Das ist so schlau und so saublöd, dass es nur von Gerhard Polt stammen kann. Das bayerische Universalgenie spielt den abgebrannten Amateurfilmer Hans A. Pospiech, und er tut das mit einer pospiechschen Naivität und poltschen Hinterlist, dass es einem immer wieder die Schuhe auszieht. ... Es steckt viel Liebe in diesem Film, und noch mehr Sehnsucht. Ohne den Peter Ustinov, sagt Pospiech, wüssten wir gar nicht mehr, wer Rom angezündet hat. Und ohne Leute wie ihn wüsste man bald nicht mehr, was man am Kino hat.”
Berliner Zeitung/span>

“Tiefsinne Pointen und makabere Gags zeigen, dass man Hitler kaputt lachen kann.”
B.Z.

“Die Dialoge mit ganz speziellem Polt-Humor sind zwischen bissiger Satire und grotesk-abstrusem Karl Valentin angesiedelt und einfach köstlich.”
Leipziger Volkszeitung

“Eine Satire durch und durch!”
Oberbayerisches Volksblatt

“Herzig gemacht und zwischenrein so ureigen-wortgewaltig wie ein Polt-Bühnenprogramm.”
Nürnberger Nachrichten

“Griesgrämig, bajuwarisch, realsatirisch!”
Donaukurier

“In UND ÄKTSCHN! läuft der Kabarettist Gerhard Polt zu satirischer Hochform auf!”
Mainpost

“Polt grantelt sich als Pospiech durch den Film, philosophiert und argumentiert ebenso absurd wie unterhaltsam.”
Landshuter Zeitung

Weitere Pressestimmen finden Sie hier in Kürze!

INHALT BLU-RAY / DVD

- Hauptfilm
- Making-of (43’)
- Gerhard Polt zu Gast bei Stermann und Grissemann im ORF „Willkommen Österreich“ (14’)
- 6 Deleted Scenes (6’)
- 9 Video-Blogs (6’)
- Original Kinoteaser (1’08), Kinotrailer (1’57)
- Trailershow – Filme von und mit Gerhard Polt (8’)
- Fotogalerie
- Untertitel für Hörgeschädigte
- Hörfilm für Blinde und Sehbehinderte


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ZURÜCK Gerhard Polt (Hans A. Pospiech)

Komödiant, Satiriker, Kabarettist, Schauspieler, Autor, Poet. Seit fast 40 Jahren entzieht sich der Universalkünstler Gerhard Polt erfolgreich jeder Einordnung.

Er legt sich in Hörspielen, Fernsehsketchen, auf Bühnen und in Kinofilmen mit der Obrigkeit und dem kleinen Spießer in uns allen an, parodiert gleichermaßen den Papst, lautstarke Italienurlauber und unerwünschte Leasingverträge, kontert staatliche Zensur mit vielsagendem 10-minütigen Schweigen: zur besten Sendezeit versteht sich. Mal hintersinning, mal ätzend, hier grantlerisch, da kindisch: Gerhard Polt ist ein hervorragender Beobachter von Menschen, setzt die Pointen treffsicher dorthin, wo es schmerzt, ohne je verletzend zu werden. Und bleibt dabei im besten Sinne volkstümlich - vor allem aber saukomisch. Diese seltene Mischung dürfte stark dazu beigetragen haben, dass Gerhard Polt oft Verehrung, immer aber großer Respekt entgegen schlagen.

Geboren 1942 in München und aufgewachsen in Altötting, studierte Polt in München und Göteborg und arbeitete danach als Übersetzer und Lehrer. 1975 begegnet er Schauspielerin Gisela Schneeberger und dem Dramaturgen Hanns Christian Müller und begann mit beiden eine langjährige Zusammenarbeit. Nach Publikumserfolgen auf Münchener Bühnen und gelegentlich in der TV-Serie "Notizen aus der Provinz" (Regie: Dieter Hildebrandt) wurde Polt mit der Sketch-Reihe "Fast wia im richtigen Leben" (ab 1979) auch bundesweit bekannt. Zur gleichen Zeit lernte Polt die mittlerweile legendäre bayerische Gruppe Biermösl Blosn der Brüder Christoph, Michael und Hans Well kennen. Gemeinsam gingen sie in den kommenden 30 Jahren immer wieder auf Tour und erarbeiteten sich mit wort- und musikgewaltigen Auftritten eine große Anhängerschaft.

Im Kino war Gerhard Polt bisher in vier Filmen zu sehen: In KEHRAUS spielte er den Gabelstaplerfahrer Ferdinand Weitel, der seine Versicherungsverträge wieder stornieren will und in den Faschingsball seiner skrupellosen Versicherungsgesellschaft platzt. An seiner Seite: Gisela Schneeberger. Regie führte Hanns Christian Müller. Die bisher unübertroffene Parodie des unsympathischen deutschen Sommerurlaubers gelang Polt mit MAN SPRICHT DEUTSH (Regie: Hanns Christian Müller), mit dem er ein Millionenpublikum erreichte. Wieder waren Schneeberger und Müller seine Partner vor und hinter der Kamera. Sein Regiedebüt gab Polt 1991 zusammen mit Fred Unger in der Komödie HERR OBER! (Regie: Gerhard Polt, Fred Unger). Als Kellner und erfolgloser Poet spielte Polt wieder die Hauptrolle. Die Komödie GERMANIKUS brachte Polt 2004 schließlich wieder mit seinen langjährigen Mitstreitern Scheeberger und Müller zusammen.

Für sein Schaffen ist Gerhard Polt mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht worden. 1980 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis. Für das KEHRAUS-Drehbuch wurde er gemeinsam mit Müller und Carlo Fedier mit dem Deutschen Filmpreis 1984 ausgezeichnet. Als Schauspieler erhielt Polt den Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Darstellung. Polt ist außerdem mehrfacher Grimme-Preisträger und gemeinsam mit den Biermösl Blosn Träger des Großen Karl-Valentin-Preises (2007). 2010 erhielt er außerdem den Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Jean Paul Literaturpreisträger, Göttinger Elch, Jürgen von Manger Preisträger, Schweizer Kabarettpreisträger Cornichon und vieles mehr.

Gerhard Polt lebt und arbeitet in Schliersee, München und Terracina.

ZURÜCK Gisela Schneeberger (Grete Neuriedl)

Die Schauspielerin und Komödiantin Gisela Schneeberger ist tief in ihrer bayerischen Heimat verwurzelt. Trotzdem Urlaubsreisen für sie "eher ein Stress" sind und sie in ihrer Rollenwahl meist "greisliche Hennen" bevorzugt, zählt sie zu den erfolgreichsten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands.

Gisela Schneeberger wurde 1948 im oberbayerischen Dollnstein geboren, wuchs in München auf und studierte dort ein paar Semester Psychologie. Den Plan, auf die Theaterbühne zu gehen, hatte sie da längst gefasst und besuchte zwischen 1971 und 1974 die Otto-Falckenberg-Schule. Von 1975 bis 1978 spielte Gisela Schneeberger am Berliner Schiller-Theater, bevor sie im Anschluss daran mit Gerhard Polt und Hanns Christian Müller das Dreiergespann bildete, das die deutschen Fernseh- und Kinozuschauer ebenso begeistern sollte wie die Münchener Theaterfans. Mehr als 10 Jahre spielte sie in der BR-Reihe "Fast wia im richtigen Leben" (1979-91), jener genialen Sketchparade, die Polts und ihren Ruf als präzise Schauspieler und Beobachter des deutschen Alltags begründete. Ein unvergessliches Fernsehereignis, komisch, mit messerscharfen Dialogen und so kongenial gespielt, dass Polt und Schneeberger bald als Paar galten - obwohl Schneeberger mittlerweile mit Regisseur Hanns Christian Müller verheiratet war. Unter dessen Regie feierte Gisela Schneeberger große Bühnenerfolge: In "München leuchtet" (1983/1984) brillierte sie an den Münchener Kammerspielen als umtriebige Society-Nudel Heidi Griffel an der Seite der Biermösl Blosn und Dieter Hildebrandt. Große Anerkennung erhielt sie dort auch für ihre Rollen in "Diridari" (1988) und "Tschurangrati" (1993/1994) sowie in "Exoten" (1985) am Residenztheater.

Außerdem trat Schneeberger zwischen 1980 und 1986 regelmäßig in der ARD-Satire-Reihe "Scheibenwischer" auf und war die Elli in der legendären Fernsehserie "Monaco Franze" (Regie: Helmut Dietl, Franz Geiger), in der sie Helmut Fischer immer wieder den Satz entlockte: "Immer des Gschiss mit der Elli!".

Mit Polt und Müller eroberte Gisela Schneeberger schnell die große Leinwand. In ihrem Kinodebüt KEHRAUS (Regie: Hanns Christian Müller) gab sie 1983 die leicht beschränkte Sachbearbeiterin Annerose Waguscheit und erlöste den von Polt gespielten Gabelstaplerfahrer Ferdinand Weitel vor seinem ganz persönlichen Unheil. Sie war außerdem Polts Angetraute in der Urlaubssatire MAN SPRICHT DEUTSH (Regie: Hanns Christian Müller), die mehr als zwei Millionen Menschen in den deutschen Kinos begeisterte.

In den folgenden Jahren spielte Gisela Schneeberger tragende Rollen für die angesagtesten Regisseure mit den wichtigsten deutschen Leinwandgrößen. Man sah sie in Doris Dörries BIN ICH SCHÖN? mit Franka Potente, Iris Berben und Nina Petri, in Rainer Kaufmanns Ingrid Noll-Verfilmung KALT IST DER ABENDHAUCH mit August Diehl und Fritzi Haberlandt und in Markus Imbodens FRAU RETTICH, DIE CZERNI UND ICH mit Iris Berben und Martina Gedeck.

Einen weiteren Millionen-Hit lieferte Gisela Schneeberger erst vor kurzem in EINE GANZ HEISSE NUMMER (Regie: Markus Goller). In der Komödie von Markus Goller spielt sie die Waltraud Wackernagel, die ihren Tante-Emma-Laden im Zeichen der Wirtschaftskrise erfolgreich in eine Telefonsex-Hotline umwandelt.

Gisela Schneeberger erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihr Schaffen, unter anderem zwei Grimme-Preise. Deutsche Fernsehpreise bekam sie 2006 für ihre Darstellungen in Vivian Naefes schwarzer Komödie "Leo" und in Matti Geschonneks "Silberhochzeit" sowie 2008 für ihre Hauptrolle in Vivian Naefes Drama "Mit einem Schlag" an der Seite von Peter Simonischek. Erst letztes Jahr erhielt Gisela Schneeberger den Bayerischen Verdienstorden, die höchste Auszeichnung ihres Heimatlandes Bayern, sowie den Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung.

ZURÜCK Maximilian Brückner (Alfons Pospiech)

Maximilian Brückner zählt zu den besten deutschen Darstellern seiner Generation. 1979 in Riedering geboren, begann er nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München und wurde gleich im Anschluss daran 2002 Mitglied im Ensemble des Volkstheaters München. Er war dort unter anderem in Hauptrollen der Inszenierungen von "Die Geierwally" (2002), "Die Räuber" (2003) und "Peer Gynt" (2008) zu sehen. Bei den Salzburger Festspielen verkörperte Brückner darüber hinaus von 2004 bis 2006 den Mammon in Hugo von Hofmannsthals "Jedermann". Zu seinen Paraderollen im Theater gehört der Boandlkramer (der Tod) in der umjubelten Inszenierung des "Brandner Kaspar und das ewig Leben", den er von 2005 bis jetzt bereits in über 200 Vorstellungen gespielt hat.

Neben seiner kontinuierlichen Theaterarbeit als Schauspieler, gab er 2012 auch sein Debüt als Theaterregisseur. Sein Leinwand-Debüt gab er im Jahr 2004 in Sherry Hormanns Fußballer-Komödie MÄNNER WIE WIR. Danach stand Brückner insgesamt dreimal für Markus H. Rosenmüller vor der Kamera: Zuerst in dem Sensationserfolg aus dem Jahre 2006, WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, danach in SCHWERE JUNGS (2007) und 2008 in der Titelrolle im RÄUBER KNEISSL, ein Part, den er zuvor bereits am Münchener Volkstheater gegeben hatte. Zu seinen weiteren Kinoerfolgen zählen SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE (2005, Regie: Marc Rothemund), KIRSCHBLÜTEN - HANAMI (2008, Regie: Doris Dörrie) sowie RESTURLAUB (2011, Regie: Gregor Schnitzler) und RUBBELDIEKATZ (2011, Regie: Detlev Buck). Zuletzt auf der großen Leinwand war Maximilian Brückner in Gregor Schnitzler SPIELTRIEB zu sehen.

Neben zahlreichen Auszeichnungen, u. a. dem Deutschen Kritikerpreis (2006), wurde Maximilian Brückner 2007 als Europäischer Shootingstar aus Deutschland im Rahmen der Berlinale geehrt.

Dem Fernsehpublikum ist Maximilian Brückner vor allem durch seine Rolle als Kommissar Kappl in den "Tatort"-Produktionen des Saarländischen Rundfunks ein Begriff, den er acht Mal zwischen 2005 und 2012 verkörperte.

ZURÜCK Robert Meyer (Günther Fleischbauer)

Von Kindesbeinen an begeisterte sich Robert Meyer für die Schauspielerei. Immer wieder trat er bei Theateraufführungen zusammen mit seinem Bruder auf. So führte ihn sein weiterer Werdegang, über den Umweg einer Ausbildung zum Baustoffkaufmann, an das Mozarteum Salzburg, wo er 1971 sein Schauspielstudium begann. Bereits während seiner Studienjahre übernahm Robert Meyer Rollen am Salzburger Landestheater, 1974 wurde er Ensemblemitglied des Burgtheaters. Seine erste Hauptrolle an der Wiener Burg war die des Arthur in Johann Nestroys Stück "Umsonst". Seither gilt Robert Meyer als einer der bekanntesten Nestroy-Interpreten und -Regisseure.

Der Standard schrieb über ihn und seine schauspielerische Leistung, der "Burg-Charakterstar" habe sich "eine Reputation als wienerischster aller Nichtwiener" erarbeitet. Neben zahlreichen weiteren Rollen und vieler Soloprogramme am Burgtheater wie "Reisende, meidet Bayern!" und die Wagner-Parodie "Tannhäuser in 80 Minuten" inszenierte Robert Meyer zwischen 1988 und 1998 bei den Sommerfestspiele in Reichenau, arbeitete zwischenzeitlich als Regisseur am Grazer Schauspielhaus und bei den Operettenfestspielen Bad Ischl. Seit der Saison 2007/08 ist Meyer Direktor der Volksoper Wien.

Einem breiten Publikum ist Robert Meyer durch seine Episodenrollen für zahlreiche Fernsehformate, wie die Krimireihen "Der Alte", "Derrick" sowie "SOKO" und "Tatort" bekannt. Auf der großen Leinwand sah man Robert Meyer in HERR OBER! (Regie: Gerhard Polt, Fred Unger), wo er erstmalig mit Gerhard Polt zusammenarbeitete, sowie in Tom Tykwers preisgekröntem Spielfilm WINTERSCHLÄFER.

ZURÜCK Michael Ostrowski (Sparkassen-Filialleiter Faltermeier)

Der Schauspieler, Drehbuchautor und Moderator Michael Ostrowski (Jahrgang 1973) wuchs in Rottenmann in der Steiermark auf. Während des Englisch- und Französisch-Studiums stieß er eher zufällig zum Grazer "Theater im Bahnhof" und absolvierte dort 1993 seine ersten Auftritte.

Seine erste Hauptrolle in einem Kinofilm spielte er 2002 in NOGO (Regie: Sabine Hiebler / Gerhard Ertl). 2004 wurde er mit der Komödie NACKTSCHNECKEN, die Michael Glawogger nach Ostrowskis Drehbuch verfilmte, schlagartig einem größeren Publikum bekannt. Es war die Arbeit mit Glawogger, durch die Ostrowski nach eigener Aussage "wirklich Filmschauspielen gelernt habe". Mit ihm drehte er in der Folge SLUMMING (2006), VATERSPIEL (2007) und CONTACT HIGH (2009), für den er gemeinsam mit Glawogger auch das Drehbuch schrieb. Einen Riesenerfolg landete Ostrowski 2010 in der Hauptrolle der irrwitzig überdrehten Komödie DIE UNABSICHTLICHE ENTFÜHRUNG DER FRAU ELFRIEDE OTT (Regie: Andreas Prochaska), die in Österreich über 200.000 Zuschauer in die Kinos lockte und für die er auch am Drehbuch mitschrieb. Der Film erhielt 2011 drei österreichische Filmpreise als Bester Spielfilm, für das Beste Drehbuch und die Beste Musik.

Auch auf den deutschen Leinwänden feiert Ostrowski immer mehr Erfolge. So spielte er in Detlev Bucks SAME SAME BUT DIFFERENT an der Seite von David Kross und jüngst in Leander Haußmanns HAI-ALARM AM MÜGGELSEE. In Kürze ist er an Til Schweigers Seite in der Fortsetzung dessen Millionenerfolg KOKOWÄÄH 2 zu sehen und in der Hauptrolle von Andreas Schmieds Komödie WERKSTÜRMER.

Bereits seit den 1990er-Jahren betätigt sich Michael Ostrowski auch als Moderator und präsentierte unter anderen die Krone-Fußballgala, den Amadeus Music Award und den Nestroy-Theaterpreis, den er 2002 mit dem "Theater im Bahnhof" für die beste Off-Produktion selbst gewann.

Weiterhin spielt Ostrowski auch Theater, etwa am Grazer Schauspielhaus und an den Wiener Kammerspielen.

ZURÜCK Nikolaus Paryla (Nagy)

"Im Grunde", sagt der Schauspieler und Theaterregisseur Nikolaus Paryla, "ist ja jede komische Situation eigentlich eine tragische. Lustig ist die Komik fast nie." Wohl weil er diese hintersinnige Einsicht schon früh im Leben hatte, gehört Nikolaus Paryla heute zu den großen Komikern auf deutschen Bühnen, im Kino und im Fernsehen.

Geboren 1939 in Zürich, wuchs er in Wien auf, wo er nach eigenem Bekunden "führend unter den schlechten Schülern" war. Danach ließ sich Paryla am Wiener Max-Reinhardt-Seminar zum Schauspieler ausbilden und erhielt sein erstes Engagement 1958 am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Von 1960 bis 1969 spielte er am Wiener Theater in der Josefstadt, 1970 und 71 war er am Berliner Schillertheater. Anschließend ging Paryla nach München und gehörte bis 1986 zum Ensemble des Münchner Residenztheaters. Dort feierte er in klassischen und modernen Stücken große Erfolge und stieg zum Liebling des Publikums auf. 1986 verabschiedete er sich vom Staatsschauspiel und war fortan an verschiedenen Bühnen in München, Zürich und Wien tätig, gab Gastspiele unter anderem in Salzburg und Bad Hersfeld, aber auch im Ausland und ging auf umfangreiche Tourneen.

Seine Paraderolle fand Paryla schon 1981, als er am Cuvilli�s-Theater des Bayerischen Staatsschauspiels in der Uraufführung von Patrick Süskinds "Der Kontrabass" brillierte. Seine Darstellung des Orchester-Hinterbänklers, der in einem Monolog tragikomisch mit seinem Leben hadert, riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Seit 1984 ist Nikolaus Paryla in dieser Rolle regelmäßig am Münchener Volkstheater zu sehen und gab sie bis heute mehrere hundert Mal.

Deutschlandweit bekannt ist Nikolaus Paryla durch seine unzähligen Rollen in Kinofilmen und im Fernsehen. Sein Leinwanddebüt gab er bereits 1960 in dem Defa-Märchenfilm DAS ZAUBERMÄNNCHEN (Regie: Christoph Engel, Erwin Anders). 1980 erhielt er für seine Rolle in Christian Roscherts Drama "Lena Rais" das Filmband in Gold beim Deutschen Filmpreis. Kinozuschauer kennen ihn außerdem aus Gerhard Polts Kinodebüt KEHRAUS (Regie: Hanns Christian Müller), in dem er als windiger Versicherungsvertreter Arno von Mehling zu sehen war. Weitere Rollen spielte er in der erfolgreichen Komödie RENNSCHWEIN RUDI RÜSSEL (Regie: Peter Timm) in Michael Hanekes Kafka-Verfilmung DAS SCHLOSS (Regie: Michael Haneke), dem Psychothriller SOLO FÜR KLARINETTE (Regie: Nico Hofmann). Zuletzt begab er sich als Papst Innozenz XIV. in Marcus H. Rosenmüllers Erfolgskomödie WER�S GLAUBT WIRD SELIG (Regie: Marcus H. Rosenmüller) in die bayerische Provinz.

ZURÜCK Olaf Krätke (Brunnhuber)

Der liebenswerte, alte Urobe aus WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER sowie WICKIE AUF GROSSER FAHRT ist nur eine der vielzähligen Rollen, in denen Olaf Krätke bereits zu sehen war.

1959 in Dortmund wurde Olaf Krätke als Sohn des Schauspielerpaares Hansjoachim und Ingeborg Krätke geboren. Später zog er mit der Familie ins Allgäu, wo er noch heute lebt. Krätke hatte zunächst durch seinen den Vater und dann Kollegen ersten Schauspielunterricht. Mit 6 Jahren stand er dann zum ersten Mal mit "Pinocchio" auf der Bühne. Seither war Olaf Krätke in unterschiedlichen TV- und Kino-Produktionen zu sehen, u. a. in der ZDF-Reihe "Wilsberg", in einem Episodenfilm der Kinoproduktion GG 19 (Regie: Harald Siebler) sowie dem Krimi KLEINE MORDE (Regie: Adnan Köse). Aktuell stand Olaf Krätke mit Ken Duken, Nadeshda Brennicke und Charly Hübner für den Kinofilm BANKLADY (Regie: Christian Alvart), der Geschichte von Gisela Werler, eine der bekanntesten Bankräuberinnen der 60er Jahre, vor der Kamera.

Erfolgreich ist auch Krätkes Projekt "Geheimsache Igel": ein Präventionstheaterstück für Kindergarten und Grundschule zum Thema "Gewalt" und "sexuelle Gewalt". Das Projekt besteht aus einem Theaterstück, das Olaf Krätke und Thomas Garmatsch gemeinsam schrieben und das in den pädagogischen Einrichtungen vor einzelnen Klassen und Kindergartengruppen gespielt wird. Anschließend führen die Schauspieler ein Gespräch mit den Kindern zum Thema. Krätke selbst hat das Stück bis 2008 1.400 mal gespielt. Inzwischen wird das Stück auch im europäischen Ausland aufgeführt.

Abgedreht ist außerdem die Kinoproduktion LOLA AUF DER ERBSE (Regie: Thomas Heinemann), wo er an der Seite von Christiane Paul, Katharina Thalbach und Antoine Monot jr. vor der Kamera steht.

ZURÜCK Viktor Giacobbo (Jean Pierre Biegler)

Viktor Giacobbo ist die Schweizer Antwort auf Dieter Hildebrandt. Giacobbos Bekanntheit ist mit dem Renommee des großen deutschen Satirikers vergleichbar, seine Kolumnen für verschiedene Tageszeitungen wie auch seine regelmäßigen Bühnen- und Fernsehauftritte sind nahezu jedem Schweizer ein Begriff.

Der 1952 in Winterthur geborene Giacobbo war nach seiner Lehre als Schriftsetzer zunächst auch als Lektor und Mediendokumentarist tätig. 1979 war er als Autor und Darsteller bei der freien Comedy-Theatertruppe "Stuzzicadenti" tätig, der er bis 1986 angehörte. Von 1984 bis 1985 sah man ihn in "Zampanoo's Vari�t�", anschließend bis 1998 war er Mitglied bei der Komikertruppe "Harul�s Top Service". Als Mitarbeiter der Satiresendung "Satiramis�" des Schweizer Radiosenders DRS (1991-1994) und dann vor allem mit seinen Auftritten im Schweizer Fernsehen erlangte Viktor Giacobbo zunehmende Bekanntheit. Als Moderator und Ko-Autor der Satiresendungen "Viktors Programm" (1990-1994) und "Viktors Spätprogramm" (1995-2002) agierte er mit seinen Kunstfiguren wie Harry Hasler, einem Zürcher Zuhältertypen, Debbie Mötteli, der debilen Blondine im roten Plastikmäntelchen, oder Fredi Hinz, dem obdachlosen Kiffer.

2000 gründete er zusammen mit Patrick Frey und anderen Initianten das Casinotheater Winterthur. 2002 kam er mit dem Film ERNSTFALL IN HAVANNA (Regie: Sabine Boss) ins Kino. Giacobbo war nicht nur Hauptdarsteller, sondern wirkte auch als Co-Autor. Seine freundschaftliche Verbindung zu Gerhard Polt brachte ihm 2004 auch eine Rolle in Polts GERMANIKUS. Neben weiteren Rollen in diversen Fernsehfilmen war er 2006 als Gaststar mit dem Schweizer Nationalzirkus Knie auf Tournee. Seit dem 27. Januar 2008 ist Giacobbo zusammen mit Mike Müller in dem satirischen Wochenrückblick "Giacobbo/Müller" regelmäßig im Schweizer Fernsehen zu sehen.

Viktor Giacobbo wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem 1991 mit dem Salzburger Stier, dem Telepreis (1996), dem Prix Walo für seine Sendung "Viktors Spätprogramm" als "Beste Fernsehsendung" (1997, 2001) sowie mit dem Schweizer Fernsehpreis (2008) und erneut dem Prix Walo (2009) für sein Format "Giacobbo/Müller".

ZURÜCK Frederick Baker (Regie / Drehbuch / Produzent)

Der Austro-Brite Frederick Baker, 1965 in Salzburg geboren, studierte Archäologie in Sheffield, Tübingen und Cambridge. 2010 erlangte er die Doktorwürde mit einer Promotion zum Thema "Film, Archäologie, und NS Vergangenheitsbewältigung" in Cambridge. Einige Erkenntnisse daraus ließ er auch in UND ÄKTSCHN! einfließen. Zudem kennt er durch seinen österreichischen Geburtsort nicht nur die Besonderheiten der Sprache der Region, sondern hat auch ein feines Gespür für Humor, der während seiner Zeit in England vor allem durch Monty Python geprägt wurde.

1992 arbeitete Frederick Baker erstmals mit Gerhard Polt zusammen. Er realisierte mit ihm die beiden Bühnenfilme "Obatzt is�" und "Offener Vollzug". Seit 1993 arbeitet Baker als Autor und Regisseur für BBC, ORF u. a. In seinen TV- und Kino-Dokumentarfilmen, die er mit seiner Produktionsfirma Filmbäckerei Wien seither realisierte, setzt er sich meist mit internationalen politischen und kulturellen Phänomenen auseinander. So begleitete Frederick Baker als Berichterstatter für die BBC und "The Independent� die in Österreich stattfindenden Donnerstagsdemonstrationen. Hierauf basierend entstand schließlich zehn Jahre später Bakers Dokumentarfilm WIDERSTAND IN HAIDERLAND.

Mit einer Vielzahl seiner Filme gewann Baker u. a. den Golden Gate Award des San Francisco Film Festival, World Gold Medal des New York Festivals sowie den Golden Prague Award Bakers Film "Shadowing the Third Man" wurde 2005 sogar für die offizielle Selektion des Filmfestivals in Cannes ausgewählt.

Neben seiner Tätigkeit als Regisseur und Produzent arbeitete Frederick Baker u. a. auch als Dozent an der Cambridge University an einem Crossover-Projekt zwischen Film und Forschung. Im "Prehistoric Picture Project� werden archäologische Funde im historischen Kontext mit Hilfe einer von ihm entwickelten neuen Form des Kinos zu einem neuartigen Filmerlebnis. Der filmtheoretische Hintergrund dieses Projekts ist Frederick Bakers Buch "The Art of Projectionism" (Czernin Verlag 2007). Des Weiteren war Baker Co-Herausgeber des 2002 erschienen Buchs "Wiener Wandertage: eine Dokumentation� (Wieser Verlag) und des im Februar 2010 erschienenen Buchs "Die beschämte Republik" (Czernin Verlag).

Als Teil der "Screen Media and Culture Group" unterrichtet Baker aktuell in Cambridge Film und startete gerade ein 5-Jahres-Forschungsprojekt über Arthur Schnitzler.

ZURÜCK Wolfgang Thaler (Bildgestaltung)

Cannes, Berlinale, Venedig - eine Vielzahl der Filme, bei denen Wolfgang Thaler hinter der Kamera stand, liefen bereits auf den internationalen Festivals, eine ebenso beachtliche Anzahl ist preisgekrönt. Und dabei führte Wolfgang Thalers Weg ihn erst über Umwege hinter die Kamera: Aus Interesse am Film schrieb er sich zunächst als Gasthörer an der Wiener Filmakademie ein. Nach seinem Studium der Agrarwissenschaften bewarb er sich schließlich um die Aufnahme an der Akademie und wurde sofort angenommen. Nach Abschluss seines Filmstudiums arbeitete Thaler als Dokumentarfilmer und freiberuflicher Kameramann.

Für seine Arbeiten erhielt Wolfgang Thaler 1999 den begehrten österreichischen Fernsehpreis "Romy" als "Bester Kameramann", für den Dokumentarfilm "Ameisen - Die heimliche Weltmacht", bei dem er auch Regie führte, den Marburger Kamerapreis. Weitere Auszeichnungen folgten: 2006 erhielt er den Preis für die "Beste Kameraarbeit" auf dem Grazer Diagonale Festival, 2012 gewann er für WHORE�S GLORY den Österreichischen Filmpreis.

Seit dem Wintersemester 2008/2009 unterrichtet Wolfgang Thaler an der Wiener Filmakademie Kameraarbeit und Bildgestaltung.

ZURÜCK Rat Pack Filmproduktion

Die Rat Pack Filmproduktion ist ein Filmproduktionsunternehmen, das sowohl die Bereiche Kinofilm als auch TV-Movies und internationale Event-Produktionen bedient.

Der Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer Christian Becker verfügt bereits seit seinem Studium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film über beste Kontakte zu jungen Regie- und Drehbuchtalenten. In seiner Eigenschaft als ehemaliger Gesellschafter/Geschäftsführer der Indigo Filmproduktion und der Becker & Häberle Filmproduktion hat er diese Kontaktfelder über viele Jahre ausgebaut und eine hochmotivierte Truppe kreativer Kräfte zusammengestellt. Nach Projekten wie DAS PHANTOM, BANG BOOM BANG, WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT, KANAK ATTACK oder 7 DAYS TO LIVE wurde 2001 von Becker zusammen mit der Constantin Film die Westside Filmproduktion sowie die Rat Pack Filmproduktion gegründet.

In der Folge produzierten die Rat Pack und die Westside zahlreiche sehr erfolgreiche Event-Fernsehprojekte wie "Das Jesus Video", zwei Staffeln der Serie "Was nicht passt, wird passend gemacht", die Telenovela "Lotta In Love" oder "Die ProSieben Märchenstunde" und "Die ProSieben Funny Movies".

Zudem produzierte Christian Becker fürs Kino Helge Schneiders Musikfilm JAZZCLUB - DER FRÜHE VOGEL FÄNGT DEN WURM (2004) und den Kinohit DER WIXXER (2004), der es auf über 1,9 Millionen Besucher brachte. Weiterhin zeichnete Christian Becker als Produzent u.a. von Peter Thorwarths Film GOLDENE ZEITEN (2004), den Kinohit HUI BUH - DAS SCHLOSSGESPENST (2006) von Sebastian Niemann oder NEUES VOM WIXXER (2007) von Cyrill Boss und Philipp Stennert verantwortlich und produzierte Dennis Gansels preisgekrönten Millionen-Hit DIE WELLE (2008). 2008 produzierte das RatPack Team Sebastian Niemanns MORD IST MEIN GESCHÄFT, LIEBLING sowie die vielfach preisgekrönte Verfilmung des Jugendbuchbestsellers VORSTADTKROKODILE unter der Regie von Christian Ditter. Im Sommer 2009 kam die Christian Becker-Produktion WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER unter der Regie von Michael Bully Herbig in die Kinos und begeisterte fast sechs Millionen Zuschauer im deutschsprachigen Raum.

Christian Becker produzierte die Kinoverfilmung der Kult-Marke JERRY COTTON (2010) unter der Regie von Boss & Stennert und realisierte als Co-Produzent neben Bernd Eichinger den Bushido-Film ZEITEN ÄNDERN DICH (2010). Nach DIE VORSTADTKROKODILE 2 (2010) und DIE VORSTADTKROKODILE 3 (2011) sowie Dennis Gansels WIR SIND DIE NACHT (2010) realisierte die Rat Pack mit WICKIE AUF GROSSER FAHRT (2011) von Christian Ditter den ersten deutschen Realfilm in 3D. Im Herbst 2011 produzierte er die Komödie AGENT RANJID RETTET DIE WELT mit Kaya Yanar.

Außerdem produzierte Rat Pack die Nummer #1-Komödie TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER (Regie: Bora Dagtekin) und DAS HAUS DER KROKODILE, ein Kinder-Gruselfilm von Cyrill Boss und Philipp Stennert.

Zuletzt produzierte die Rat Pack & Westside unter anderem auch noch Joachim Masanneks neue Kinder-Rennfahr-Reihe V8 - DU WILLST DER BESTE SEIN (2013) sowie die Fortsetzung V8� - DIE RACHE DER NITROS (2014), Peter Thorwarths Buddy Movie NICHT MEIN TAG (2014) nach dem Roman von Ralf Husmann und die Trilogie-Verfilmung MARA UND DER FEUERBRINGER (2014) von Tommy Krappweis. Aktuell laufen die Rat Pack-Filme V8 - DU WILLST DER BESTE SEIN von Joachim Masannek und Bora Dagtekins Erfolgskomödie FACK JU GÖHTE! In den Kinos, mit über 4,6 Million Besuchern der erfolgreichste Film des Jahres.

ZURÜCK Filmbäckerei Wien

Frederick Baker und Sandra Fasolt gründeten 1997 die Firma Media Europa in London und 2004 die Filmbäckerei in Wien, mit der sie seither Filme mit Koproduktionspartnern wie der BBC, Arte, ORF, Studiocanal, NHK und TCM produzieren.

"Shadowing the Third Man" wurde 2005 für die offizielle Selektion des Filmfestivals in Cannes ausgewählt, lief in Pariser Kinos sowie im Burg Kino, Wien. Polyfilm zeigte "Widerstand in Haiderland", einen vom WFF geförderten Film über die österreichischen Donnerstagsdemos, in Wiener Kinos.